CROSSOVER MOTORMOBIL MANUFACTURE


 Start    Modelle     Neues     Internes     Kontakt Impressum

Login 


 
  

 

Vergleich: Motorradcockpit mit und ohne Airbag

"Es ist die Geburtsstunde einer völlig neuen Entwicklung", sagte ADAC-Sprecher Maximilian Maurer bei der Präsentation der Ergebnisse des Crashtests in München. 
   
  
Innerhalb von 0,060 Sekunden nach dem Aufprall kann der Airbag die Bewegungsenergie des Motorradpiloten in Vorwärtsrichtung absorbieren. Gleichzeitig wird die Geschwindigkeit, mit der er nach vorne geschleudert wird, reduziert. Die Schwere von Verletzungen durch einen Aufprall auf ein gegnerisches Fahrzeug, ein Hindernis oder die Straße werden damit wesentlich verringert.
  

Der Automobilclub ließ bei einem Crashtest in seinem Technikzentrum im bayerischen Landsberg der ADAC die Motorrad-Dummys mit 72 km/h gegen ein quer stehendes Auto prallen. Das Ergebnis mit Airbag übertrifft laut den Testern sogar die Erwartungen in das Schutzsystem: Der sich vor dem Fahrer blitzschnell entfaltende großvolumige Airbag halte Kopf und Oberkörper des Dummys so effektiv zurück, dass ein direkter Kontakt dieser Körperteile mit dem Pkw nicht oder nur in geringem Maß stattfindet.

"Der Fahrer wird durch den Luftsack in seiner Vorwärtsbewegung so stark gebremst, dass der direkte Kontakt mit der Karosserie zwar nicht ausbleibt, aber doch stark abgemildert wird", erklärte der Sprecher. Die Werte seien vom Kopf bis zum Knie so niedrig, dass ein Motorradfahrer in diesem Bereich völlig unverletzt bliebe. Lediglich im Schienbeinbereich gebe es noch erhöhte Belastungen, die zu Brüchen führen können.
 
CORDA 3WD BASIC hat neben den Airbags für die beiden Passagiere in der Fahrgastzelle auch serienmäßig einen Motorrad-Airbag eingebaut. Eine Selbstverständlichkeit für unser Verständnis von Sicherheit, denn nicht nur in Autos können Airbags die Fahrer vor tödlichen Folgen eines Unfalls bewahren, sondern selbstredend auch auf dem Cockpit unseres innovativen CROSSOVER MOTORMOBIL. 
 
 
Ohne Airbag: Genickbruch möglich
 
Im "krassen Gegensatz" dazu steht laut ADAC das Versuchsergebnis ohne Airbag: Der Dummykopf prallt ungebremst auf das gegnerische Fahrzeug. Die Belastungen im Kopfbereich lägen "weit über den zulässigen Grenzwerten und entsprechen tödlichen Verletzungen". Darüber hinaus werde während des Aufpralls der Nacken extrem weit überdehnt, so dass mit Genickbruch zu rechnen sei.
 
Das Versuchsmotorrad mit Airbag biete daher bei der gewählten Unfallkonstellation "ein bisher nicht erreichtes Sicherheitsniveau", lautet das Fazit der Tester. Es sei davon auszugehen, dass die Sicherheit auch bei spitzeren Aufprallwinkeln erhalten bleibt. Eine Verletzungsgefahr durch die Airbag-Zündung - wenn sich der Fahrer zum Beispiel direkt über das Modul beugt - besteht laut ADAC nicht.
 
Die Crash-Testsituation sei eine typische Aufprallsituation etwa bei Vorfahrtsverletzungen und gehört nach ADAC-Angaben zu den häufigsten und gefährlichsten Motorradunfällen. Mit der Einführung des Airbags könne zumindest bei einem Drittel der Unfälle von Motorrädern und Autos sowie Lastwagen das Verletzungsrisiko erheblich gesenkt werden, erklärte Maurer. Es wäre deshalb "aus der Sicht des ADAC wünschenswert, wenn auch andere Hersteller einzelne Modelle mit Airbag anböten", sagte er.
 
Allein im vergangenen Jahr starben auf Deutschlands Straßen 875 Biker, das war ein Anstieg von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

abl/gms/AP
  

   
Methodik: So hat der ADAC getestet
  
Die Unfallkonstellation und die Aufprallgeschwindigkeit wurden in Anlehnung an die ISO 13232 und auf Grund von Erfahrungen aus der ADAC-Unfallforschung gewählt. Der seitliche Frontalaufprall auf einen Pkw stellt dabei die häufigste Unfallart mit schweren und sehr schweren Verletzungen dar. Die Wahl eines Vans als Unfallgegner und der Kollisionspunkts im Bereich der B-Säule (mittlere Fahrzeugsäule) stellen eine zusätzliche Erschwernis für das Schutzsystem dar. Die Anprallgeschwindigkeit von 72 km/h ergibt sich als mittlere reale Unfallgeschwindigkeit mit schweren bis tödlichen Verletzungen.
 
         MIT AIRBAG               OHNE Zeit
   


bei 0 ms

Vorderrad berührt Seitenwand.

 

   

bei 10 ms 

Airbag wird gezündet.

    bei 40 ms 

Airbag ist voll entfaltet.
    bei 50 ms 

Unterschenkel brechen beim Motorradfahrer mit und ohne Airbag, Beim Dummy ohne Airbag bricht zudem der rechte Oberschenkel – die Belastungswerte mit und ohne Airbag unterscheiden sich aber nur gering.
Dummy beginnt sich nach vorn zu verlagern.
    bei 80 ms

Fahrer wird durch Airbag verzögert und erreicht maximale Belastungswerte, die aber kein erhöhtes Verletzungsrisiko darstellen.
    bei 90 ms
 
Fahrer ohne Airbag knallt mit Kopf gegen B-Säule und wird tödlich verletzt.
    bei 110 ms

Fahrer mit Airbag streift leicht die B-Säule und wird nach oben vom Aufprall abgeleitet. Fahrer ohne Airbag wird mit voller Wucht gegen das Fahrzeug geschleudert.
  
  
 IHRE CORDA IST SO INDIVIDUELL WIE SIE

Farbenauswahl

Ausstattung

Corda Leasing


©2008 BLACKBULL MOTORS LTD